Ehre wem Ehre gebührt

von Friedrich Depke

Kurt Hickethier widmete sein Leben der Erforschung und Anwendung der Antlitzdiagnostik, die als eine revolutionäre Tat auf dem Gebiet der Naturheilkunde und der Gesundheitsvorsorge anzusehen ist.

Die Antlitzdiagnostik läßt sich nicht mit anderen Diagnosen vergleichen, welche im übrigen bewirkt haben, daß sich so mancher unter dem Begriff Diagnose nichts anderes vorstellen kann als nur Krankheitsfeststellung. Hickethiers Antlitzdiagnostik geht andere Wege, denn hier steht keineswegs das Erkennen von Krankheiten im Vordergrund. Durch die Antlitzdiagnostik werden einzig und allein Mineralstoffmängel erfaßt. Das Rezept wird aus dem Gesicht abgelesen, ohne daß man sich um Krankheiten oder Symptome kümmern muß.

Dem Organismus werden daraufhin die entsprechenden Mineralstoffe der biochemischen Heilweise (nach Dr. Schüßler) zugeführt. Alle Körperfunktionen können sich auf optimale Weise regulieren und der Organismus kann wieder gesunden. So verschmelzen bei der Antlitzdiagnostik Diagnose und Therapie miteinander und können Erfolge erzielen, die früher nicht für möglich gehalten wurden.

Hickethier trifft in der Einleitung seines Buches „Sonnerschau – Lehrbuch der Antlitzdiagnostik“ mit nachstehenden Worten den Nagel direkt auf den Kopf:

Seine Antlitzdiagnostik begründet Kurt Hickethier ebenfalls mit einem einprägsamen Satz:

Veränderungen auf der Haut sind Blüten innerer Zustände.

Hickethier ist Autor vieler Bücher von denen zur Zeit folgende erhältlich sind: „Woran erkennt man?“, „Sonnerschau, Lehrbuch der Antlitzdiagnostik“, „Lehrbuch der Biochemie“, . Die Neuauflagen der Bücher „Heilwissen alter und neuester Schule“, „Volle Sehkraft“ und „Das Gefälle“ sind in Vorbereitung.

Mit der Zunahme seines Bekanntheitsgrades wurde Kurt Hickethier leider auch auf unwürdige Art angegriffen sowie bekämpft. Dies gipfelte darin, daß Hickethier 1938 aus „politischen“ Gründen mit Berufsverbot belegt wurde. Im nachhinein erhielt Hickethier mehrere Beweise, daß leider auch Persönlichkeiten der offiziellen biochemischen Bewegung tatkräftig gegen ihn gearbeitet hatten. Die Kenntnis dieser Hintergründe macht es verständlich, warum die offizielle biochemische Bewegung bis zum heutigen Tage Probleme mit der Person und Lehre Hickethiers hat. War und ist es hier nur der so häufig auftretende Futterneid oder gibt es andere Gründe?

Im Grunde ist das jedoch vollkommen egal, denn es läßt sich nicht verbergen, daß der biochemischen Heilweise dadurch gewaltiger Schaden zugefügt wurde! Es ist sicherlich keine Vision wenn ich behaupte, daß die Biochemie sehr viel weiter verbreitet wäre, wenn alle Kräfte in der biochemischen Bewegung sich mehr auf die Gemeinsamkeiten konzentriert hätten.

Wenn Hickethier, wie auch manch anderer Pionier auf dem Gebiet der Naturheilkunde, nicht so bekämpft worden wäre, hätte er uns – zum Wohle der gesamten Menschheit – viel mehr zu sagen gehabt und weitaus mehr Wissen und Erfahrungen hinterlassen können!

Was könnten wir alles bewirken, wenn wir mit vereinten Kräften an diesem gemeinsamen hohen Ziel arbeiten!

 

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