Über das Leben von Hermine Pfotenhauer

pfotenhauer

Hermine Pfotenhauer, geb. Depke

geb. 13.3.1903 – gest. 25.1.1949

Hermine Pfotenhauer, geb. Depke, geboren in Gelsenkirchen, interessierte sich schon in sehr jungen Jahren für naturheilkundliche Heilweisen und wurde die erste Sonnerschülerin in der Sonnerschule von Kurt Hickethier in Ellrich.

Durch ihr großes Engagement und ihr überzeugtes Eintreten für die Lehre Kurt Hickethiers und Dr. Schüßlers übernahm sie später die Leitung der Sonnerschule, der Hickethier-Sehschulung sowie des Schüßlerheims in Ellrich und des Kurhauses Hickethier auf Schloß Clettenberg, beide im Südharz gelegen.

Sie unterstützte Hickethier bei seinen Forschungen und wurde seine engste Mitarbeiterin, die maßgeblich an der Verbreitung der Lehre Schüßlers und Hickethiers beteilgt war. Außerdem praktizierte Hermine Pfotenhauer als Heilpraktikerin.

1938 wurde Hermine Pfotenhauer gleichzeitig mit Kurt Hickethier aus politischen Gründen mit Berufsverbot belegt.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurden Hickethier und seine Mitarbeiterinnen von der sowjetischen Besatzungsmacht drangsaliert, enteignet und in der Ausübung ihrer Tätigkeit behindert. Daher entschlossen sie sich in den Westen Deutschlands zu flüchten.

Hier war Hermine Pfotenhauer die treibende Kraft, damit Hickethier seine Forschungen wieder unbehindert aufnehmen und weiterführen konnte. Außerdem bereitete sie die Neuauflage all seiner Bücher vor.

Durch einen schweren Verkehrsunfall kam Hermine Pfotenhauer am 25.1.1949 ums Leben. Sie hinterließ eine fünfjährige Tochter.

 

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